SCHL@G! "Loch"

Titelliste:

1. Ghost

2. Ohm

3. Rom

4. Groom

5. Folk

6. Flow

7. Ohr

8. Gold

9. Roots

10.Snow


Schlag Loch

VÖ: 2014 AmygdaLand Music / Just For Kicks

CD / 15,- €

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File under Experimental-, Alternative-, Krautrock

For Fans of Fela Kuti, Magma, Neu!, King Crimson, Ministry

„Ein Erlebnis von dem achten Kontinent, für den es keinen Namen gibt...“ (Sacred Metal)

Mit ihrem Debüt „SCHLA@G! - Werk“ hat das Duo SCHLömer/AGthe die Rockwelt ein wenig durcheinandergewirbelt. Denn dort, wo eigentlich kein Platz mehr war für Experimente und Neuentdeckungen, trat das Projekt förmlich Türen ein und setzte sich, über so nicht geduldete Grenzen, hinweg. Wenn hierfür schon eine Schublade herbei bemüht werden muss, wie wäre es mit Post-Kraut-Art’n Freakrock? Kann man gelten lassen, wenn sich SCHLA@G mit jedem ihrer Tracks nicht selbst neu erfinden und alles Vorherige ad absurdum führen würden. Nach dem „Werk“, welches auch als solches gedeutet wurde, nun „Loch“, was eine gänzlich neue Betrachtungsweise auf dieses Projekt zulässt. Auf den (wieder) zehn hier enthaltenen Songs, wird der durch das Debüt definierte Klangkosmos des Projekts, noch einmal wesentlich und großzügig erweitert. Hier beackern SCHLA@G Bereiche des Folk (5), Krautrock (2), Heavy Metal (4), Industrial (1) und treibenden Psychrock (7). Und, als ob das noch nicht reichen würde, gibt es mit dem afro-jazzigen „Roots“ und dem eisigen Ethno- Tribal „Snow“ wieder soundtechnische Überraschungen mit spektakulärer Tiefen- und Sogwirkung. Dieses „Loch“ ist ein schwarzes, das alles, was ihm zu nahe kommt, in seinen Schlund zieht. Und, so tönt es aus der experimentellen Physik, das ist es, was die Welt im innersten zusammen hält. Schubidua!

 

Dirk SCHLömer - Guitars, Keyboards, Loops, Vocals on 4, 5, 6, 10

Carsten AGthe - Percussion, Cymbals, Wave Drum, Vocals on 3, 4, 6, 10

 

Guests:

Hardy Möller: Bass on "Rom" and "Roots"

Peter Deininger: Vocals on "Snow"

Timothy Campling: Dilruba on "Snow"

Martina Grünewald: Vocals on "Flow"

Nils Davis: Trumpet on "Roots"

"Heartbeat"-Sample on "Rom" by Saffronkeira, courtesy of Denovali Rec.

 

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REZENSIONEN:

MZ 30./31.August 2014

Schlag Loch Rezi

 

http://powermetal.de/review/review-Schl_g/Loch,25039.html

 

http://www.musikreviews.de/reviews/2014/Schlg/Loch/

 

http://www.babyblaue-seiten.de/album_14583.html

 

Das Duo SCHLömer/AGthe hat schon mit dem Debüt „Werk“ ihre experimentelle Ausrichtung und den „Open Mind“-Ansatz unter Beweis gestellt. Fernab jeglicher Marktnischen-Schielerei kreieren die beiden eine Melange aus E- und Akustik-Instrumenten, die gerade durch ihre Gegensätzlichkeit hohe Spannungsbögen bietet. Und Spannungsbogen lautet das Zauberwort des ganzen Albums, denn im Gegensatz zum Debüt dringen die beiden in noch „außenweltlerische“ Dimensionen vor. „Ghost“ evoziert den Spirit vom Ambient gepaart mit Industrial, wohingegen das sphärische „Ohm“, das an Krautrockzeiten erinnert, durch die sparsam, aber effektiv gesetzten Melodien und die dezente, doch intensive Gitarre wirkt. „Folk“ gleicht dann dem Besuch einer fernöstlichen Drogenhöhle, während das leicht jazzige „Flow“ zum Grooven einlädt, der Titel „Ohr“ Ethno mit westlichen Melodienelementen verknüpft und „Roots“ den Session-Charakter der Seventies beschwört. Ein exzellentes Album für den Hörer, der sich gerne auf die Suche begibt, denn hier wird er Unerwartetes finden. AT Eclipsed 8/10