Ornah-Mental "Testimony"

Titelliste:
01. Redemption Dub
02. Babylon Playground
03. Cara-Wahn (Part 1)
04. Testimony
05. And at the Speed of Light
06. Bliss No. 9
07. Driving into dawn
08. Ouspensky's dream
09. Come with me

Besetzung:
Dirk Schloemer - Guitar, Vox, Loops, Keyboards
Carsten Agthe - Darabouka, Djembe, Congas, Cymbals
Gäste:
Timothy Campling - Sitar, Dilruba
Maria Ledwoch - Vox
Sonny Thet - Cello

 

Hörprobe: Testimony.mp3

Album-Info: Deutsch>> / English>> (PDF)

Rezensionen:
Schellack 04/2004
Eclipsed 09/2004
ProgRock 24.08.2004
Electrolurch Online 09/2004

Webseite: http://ornah-mental.de

VÖ: 2004 QuiXote-Music

CD / 15,- €

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Der fliegende Teppich hebt wieder ab - diesmal in den Himmel über Berlin!

In die Märchen aus Wirtschaftswunder und Wiedervereinigung hat das realexistierende neue Jahrtausend tiefe Risse und Brüche eingefurcht. Aber in den Nischen des scheinbaren Chaos und unter der Oberfläche der allgegenwärtigen Hektik sind neue, unerklärliche Muster erkennbar geworden. Abstand vom unerbittlichen Diktat des Hauptstadtalltags bieten kurze Flüge ins Reich der Natur, auf den Gnitz. So bezieht "Testimony" seinen Spannungsbogen aus dem orientalisch angehauchtem Space-Dub (Cara Wahn) , den dunklen psychedelischen Ausflügen (And at the Speed of Light) und der Sehnsucht nach freier Sicht und fernen Klängen (Bliss Nº 9) . Der Kontrast aus elektronisch verfremdeten Beats und Sounds und den virtuosen Improvisationen, nicht nur der Gitarre, sondern auch andere ?Naturinstrumente" wie Sitar, bildet inzwischen einen festen Bestandteil der Musik von Dirk Schlömer , wie sie mancher bereits von Das Zeichen oder dem Ornah-Mental -Debüt "A to Z" kennt. Der Mut zur Virtuosität, dem freien Umgang mit improvisatorischen Teilen ist gestiegen. Die Liebe zum langsamen Tempo, zum Downbeat ist geblieben. Ent-schleunigung ist die Botschaft, Lang-sam-keit ist magisch, wenn sie bewußt gesucht wird.

Von Das Zeichen hat er mitgebracht: Carsten Agthe, vielseitiger Percussionist und als Journalist Fachmann für Grenzmusik aller Couleur sowie den kambodschanischen Cellisten Sonny Thet, den mancher noch aus der einzigen echten Ethno-Band kennt, die die DDR hervorgebracht hat: Bajon. Ihr Debüt als Sängerin gibt Dirk´s Tochter Maria in dem Song Driving into Dawn. Neu hinzugekommen ist Timothy Campling, aus Wales stammender Musiker mit Studium in Paris, der über seine spirituellen Erfahrungen zur indischen Musik und so zum Spiel der Sitar und Eseraja gelangte.